Wiesenthal Tanz
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Wiesenthal Tanz



Die Tanzform, Anfang des 20. Jahrhunderts von Grete Wiesenthal auf den Grundlagen einer klassischen Ballettausbildung entwickelt, entstand aus dem Geist des Jugendstils. Wie in anderen Zentren des freien Tanzes, gab es auch in Wien eine Gruppe idealistischer, eigensinniger und mutiger Frauen, die ihre Unabhängigkeit und Emanzipation im Tanz ausdrückten.


Die Wiesenthal-Projektgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tanzstil und -technik der Grete Wiesenthal zu pflegen, zu erhalten und weiter zu entwickeln. Der Wiesenthal-Tanz verführt geradezu zur Improvisation, lässt unterschiedliche Bewegungselemente zu, die eigentlich nicht ursprünglich in der Tanztechnik enthalten sind und fördert die Koordination der Tänzerinnen. Das Erlernen dieses Tanzstils ermöglicht einer klassisch ausgebildeten Tänzerin eine besondere Dimension des Tanzes zu erfahren. Die Tanztechnik mit ihren weitausladenden, gekreuzten oder gegeneinander gesetzten Schwüngen, die spiralförmigen Drehungen, die verschobene Körperachse und eine flinke, saubere Fußtechnik, enthält ein enormes Potential an Ausdrucksmöglichkeiten. Allerdings unter der Voraussetzung, dass man den „Tanz“ als eine ästhetische Kunstform versteht, in der Musik, Bewegung und Körperausdruck eine Einheit bilden. Die Wiesenthal hat mit ihren Choreographien den Walzer zum Kunsttanz geformt, sie begriff intuitiv dessen dionysischen Charakter und gestaltete die wirbelnde Fülle durch neuen tänzerischen Ausdruck. Der durch Musik und Emotionalität geprägte Tanzstil, auf der Grundlage einer soliden Technik, ist ein unschätzbarer Wert und es ist wichtig ihn in das 21. Jahrhundert mitzunehmen.


Susanne Mundorf, in Wien an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst ausgebildete Tänzerin, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Wiesenthal-Technik. Sie hat als Gründerin und Leiterin des „Tanzprojekt Susanne Mundorf“ in Starnberg, mit ihren Mitarbeiterinnen Alexandra Bogner (MA, ARAD - Teaching Diploma) und Ursula Schwarz (RAD) , den Wiesenthal-Stil mit großem Echo wiederbelebt und erarbeitete mit ihren Tanzstudentinnen ein umfangreiches Repertoire von Wiesenthal-Choreographien.


In der Gruppe haben sich bis jetzt über 20 Tänzerinnen und Tanzstudentinnen, im Alter zwischen 13 und 25 Jahren engagiert, die Pädagoginnen und Tänzerinnen Alexandra Bogner und Ursula Schwarz, die Tänzerin und Pädagogin Liane Klimmt und Karin Hermes, Tänzerin, Choreologin und Pädagogin mit internationaler Erfahrung.

In Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen Julia Bauer, Sabine Hanak,  Maria Schwarz, Ursula Schwarz und Laura Tomi, hat Susanne Mundorf den Wiesenthal-Lehrplan systematisiert und veröffentlicht.

Grete Wiesenthal „Donauwalzer“